

Di., 25. Feb.
|Meiningen
BUND SM lädt ein zum Vortrag „Wie werde ich mein eigener Obstgärtner?“
Im Rahmen seines Streuobst-Projektes lädt der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V., Kreisverband Schmalkalden-Meiningen, zu einem interessanten Vortrag mit einer Fülle von praktischen Tipps für Hobbygärtner ein.
Zeit & Ort
25. Feb. 2025, 19:00 – 21:00
Meiningen, Nachtigallenstraße 13, 98617 Meiningen, Deutschland
Über die Veranstaltung
BUND SM lädt ein zum Vortrag „Wie werde ich mein eigener
Obstgärtner?“
Im Rahmen seines Streuobst-Projektes lädt der Bund für Umwelt- und
Naturschutz Deutschland e.V., Kreisverband Schmalkalden-Meiningen, zu
einem interessanten Vortrag mit einer Fülle von praktischen Tipps für
Hobbygärtner ein. Vor der kommenden Pflanzsaison will der BUND Werbung
für das Neupflanzen von Bäumen machen.
Platz für Obstbäume haben bei uns im ländlichen Raum eigentlich viele
Menschen, aber wie geht man es richtig an und was muss man beachten, um
später einen guten Ertrag zu haben? Wey gibt Tipps zur Gartengestaltung, zur
Auswahl der geeigneten Sorten und zur richtigen Pflanzung der Bäume. Echte
und falsche Krankheiten werden erklärt, Fördermöglichkeiten und
Bezugsadressen aufgezeigt. Am Ende gibt es Tipps zum fachgerechten
Baumschnitt und den Werkzeugen, die man dazu braucht.
Natürlich wird auch auf die große Bedeutung der Streuobstwiesen für die
Artenvielfalt eingegangen. Seltene Pflanzen, Insekten, Vögel und
Fledermäuse fühlen sich hier wohl.
Der Vortrag findet am Dienstag, dem 25. Februar, um 19.00 Uhr im „Kombinat“
Villa Beck, in der Nachtigallenstr. 13 (Zugang über Baumbachstr.) in
Meiningen statt.
Dank einer Förderung durch das Landratsamt ist der Eintritt frei.
Alle Hobbygärtner und die, die es werden wollen, sind herzlich willkommen.
Hintergrund:
Streuobstprojekt des BUND-Kreisverbandes
Streuobstwiesen in der Kulturlandschaft liefern nicht nur schmackhafte
Früchte, sie sind auch wichtig für den Naturschutz in den ausgeräumten
Fluren. Bis zu 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten kann ein Standort
beherbergen. Besonders wertvoll sind große, alte Bäume mit Höhlen für den
seltenen Steinkauz und den Wendehals, aber auch für Fledermäuse oder
Siebenschläfer.
Die Pflege von Streuobstwiesen steht seit mehr als 20 Jahren im Fokus der
ehrenamtlichen Arbeit des BUND, mit Baumschnitt- und Veredelungskursen,
Vorträgen und Projekttagen mit Kindern. Da wird auch uraltes Wissen
weitergegeben. Mehrere hundert Obstbäume wurden neu gepflanzt –
Hochstämme und historische Sorten. Mit einem Baumpaten-Projekt wurden in
Untermaßfeld 70 Obstbäume wieder in Pflege und Nutzung gebracht.